Wir, die Kinder des Steindschungels, wissen praktisch nicht, wie man ohne Kühlschrank lebt. Seit 100 Jahren macht dieses Gerät unser Leben einfacher und wesentlich komfortabler. Früher musste man zu Tricks greifen, um Käse, Wurst und Gemüse länger haltbar zu machen. Heute erklären wir Ihnen, wie Sie Lebensmittel ohne Kühlschrank unter Feldbedingungen richtig lagern.
Unsere Urgroßmütter und Urgroßväter haben uns dafür viele Erfindungen hinterlassen. In einigen Fällen ist ein wenig Aufwand erforderlich. In anderen müssen Sie nur etwas Eis einfrieren. Diese wenigen Methoden helfen in Zeiten von Stromausfällen oder Geräteausfällen. Außerdem sind diese Tipps beim Campen und Picknicken einfach unverzichtbar.

Produkte im Brunnen
Im Brunnen ist es ziemlich kalt, also eine tolle Alternative zum Kühlschrank.
Produkte, die in einem Beutel oder in hermetischen Behältern verpackt sind, werden in einen cebro gegeben. Der Eimer wird ungefähr zur Hälfte in den Brunnen abgesenkt. Eisiges Brunnenwasser kommt mit der Abkühlung bestens zurecht.
Hausgemachter Keller
Hier ist es etwas komplizierter. Wenn Sie keinen eigenen Keller oder kalten Keller haben, wie in alten Häusern, können Sie eine kleine Lagerkammer in den Boden einbauen. Dazu benötigen Sie ein großes Plastikfass. Das Fass wird bis ganz nach oben in den Boden gegraben und füllt den Raum darunter und an den Seiten mit Sand. Sand wird benötigt, damit die Wanne besser sitzt und bei Frost nicht herausgedrückt wird.
Das Fass ist von innen mit wärmeisolierendem Material ausgekleidet. Es kann sogar Sägemehl in einem Beutel versiegelt werden. Oben ist eine hermetische Abdeckung notwendig, damit keine Nagetiere oder Insekten zu den Beständen laufen.
Die Methode eignet sich für die Mittelspur, da der Boden im Winter sehr tief gefriert und die Temperatur bis Anfang Mai hält. Für die kalte Jahreszeit ist das nötig.
Atmosphärischer Kühlschrank
Eine echte Entdeckung für diejenigen, die Snacks kühlen und gleichzeitig in einem Landhaus entspannen möchten. Atmosphärischer Kühlschrank – eine Konstruktion aus einem Becken, einem Eimer mit Deckel, Wasser und einem Tuch. Arbeitet nach dem Prinzip der Kühlung anhand der Taupunkttemperatur. Klingt kompliziert, funktioniert aber alles ganz einfach.
Füllen Sie das Becken mit Wasser, stellen Sie den Behälter mit Lebensmitteln hinein und decken Sie ihn mit einem Deckel ab. Wickeln Sie das Tuch von oben so ein, dass seine Enden auf allen Seiten im Wasser liegen. Durch die Verdunstung kühlt das Wasser den Eimer und lässt die Wärme der Umgebungsluft nicht durch. Auf diese Weise können Sie den Inhalt des Eimers um 10-15 Grad kühlen.

Eigener Gletscher
Eine sehr alte, aber effektive Methode. Für den Bau des Gletschers wurden zuvor zwei Meter tiefe Gruben ausgehoben. Das werden wir natürlich nicht tun.
Finden Sie eine große Kiste und isolieren Sie sie gut. Der Karton muss hermetisch verpackt und mit einem Deckel verschlossen sein. Stellen Sie einen kleineren Metallbehälter hinein. Füllen Sie den Raum zwischen den Wänden mit Eisbrocken (im Winter können Sie selbst einstechen) oder mit gewöhnlichen Flaschen mit gefrorenem Wasser.
Wichtig: Flaschen nicht zu Ende füllen, sonst platzen sie beim Einfrieren.
Ein solcher Gletscher wird Ihnen etwa drei Tage lang dienen und sich an einem schattigen Ort ohne Sonne aufhalten. Dann müssen Sie nur das Eis aktualisieren.
Etwas ist einfacher zu tun, etwas ist schwieriger. Wenn Sie Lebensmittel nur einen Tag lang kühlen müssen, können Sie eine Kühltasche oder eine Mini-Kühlbox verwenden. Setzen Sie einfach mehr Kältespeicher ein. So bleiben die Speisen noch länger kalt. Wir hoffen, dieser Artikel war hilfreich für Sie! Teilen Sie es mit Ihren Freunden.
